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dem 17. Jahrhundert stetig ansteigend, ist
der Cognac der alles beherrschende Wirtschaftszweig
der Charente-Region und heute eines der
international bekanntesten Erzeugnisse Frankreichs.
Cognac stammt einzig
und allein aus den französischen
Departements Charente und Charente Maritime,
deren Herz die kleine Stadt Cognac ist.
Bodenbeschaffenheit (Kreideanteil), Klima
und die Nähe des Meeres beeinflussen
hier auf einmalige Weise die Güte
der Weine.
Beim klassischen - für
Cognac vorgeschriebenen - Verfahren kommt
der Wein naturtrüb und ungeschwefelt
in große kupferne Brennblasen (Alambic).
Bei mäßiger Hitze - hin und
wieder noch von einem Holzfeuer stammend
- wird der Wein in vorgeschriebenen Chargen
von höchstens 2500l erhitzt. Die
aufsteigenden alkoholischen Dämpfe
kühlen in Kühlschlangen ab und
heraus läuft ein klares Destillat
mit etwa 25 % Alkohol. In einer zweiten
Destillation werden der "Kopf"
(Vorlauf) und der "Schwanz"
(Nachlauf) abgesondert. Das sind jene
Teile des Destillates, die Fuselstoffe
und andere unerwünschte Bestandteile
mitbringen. 24 Stunden dauern insgesamt
beide Brennvorgänge. So lange beobachtet
und lenkt der Brennmeister alle Vorgänge.
Allein das sogenannte "Herz"
oder "Herzstück" wird für
die weitere Herstellung des Cognacs in
die Lagerfässer geleitet.
Um reif zu werden, muss
der Cognac in Eichenholzfässern lagern.
Das beste Holz für diese Fässer
kommt aus den Wäldern von Limousin,
etwa 150 Kilometer östlich von Cognac.
Nur etwa 6% (1998
7 Mio. Flaschen) werden in Frankreich
selbst getrunken. Die Hauptabnehmerländer
sind die USA, Japan, Großbritannien
und an 4. Stelle Deutschland mit etwa
8 Mio. Flaschen (1998). Der Mindestalkoholgehalt
für Cognac beträgt 40 % vol.
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